Schilddrüse

Manche Erkrankungen der Schilddrüse können nicht mit Medikamenten behandelt werden. Hier erfolgt die teilweise oder komplette Entfernung des Organs.

Zu diesen Erkrankungen gehören unter anderem Schilddrüsenknoten, wenn sie zahlreich sind oder größer werden. Manchmal führen Veränderungen und Vergrößerungen der Schilddrüse auch zu Problemen beim Schlucken oder Atmen, wenn durch diese Veränderungen die Luftröhre oder die Speiseröhre eingeengt wird.

Auch eine Schilddrüsenüberfunktion oder ein nichtarbeitender Schilddrüsenbezirk können ein Grund für eine teilweise oder vollständige Entfernung sein. Bei bösartigen Schilddrüsentumoren muss oftmals die gesamte Schilddrüse entfernt werden. Der Schilddrüse angelagert sind die Nebenschilddrüsen.

Sollte bei ihnen eine Funktionsstörung vorliegen, kann diese durch Entfernung des erkrankten Organs therapiert werden. Die Operation erfolgt schonend und mit möglichst kleinen Schnitten. Der Stimmbandnerv muss besonders geschützt werden, wir identifizieren ihn mittels Neuromonitoring. Das Schilddrüsengewebe wird noch während der Operation dem Pathologen zur Erstbeurteilung vorgelegt (Schnellschnittdiagnostik).

Oft auftretende Krankheitsbilder

Knotige Schilddrüsenveränderungen und Vergrößerungen

Schildrüsenüberfunktion

Nebenschilddrüsenüberfunktion

Morbus Basedow · Schilddrüsenüberfunktion, Autoimmunkrankheit

bösartige Schilddrüsenerkrankungen